Wie lange ist ein Hund ein Welpe?

Jungs spielen mit Labrador Welpen - Foto: alebloshka / depositphotos.com

Es ist immer wieder ein Streitthema: Wie lange können Hunde als Welpen bezeichnet werden? Oftmals heißt es, dass nur für die ersten paar Lebensmonate die Bezeichnung Hundewelpen zutreffend ist.

Wiederum besagen andere Quellen, dass der Hund erst ab einem Jahr die Phase des Welpen seins überschritten hat. Wir wollen deshalb klären was wirklich gilt und alle Infos rund um die Phase der Hundebabys geben.

Was sind die Unterschiede zwischen Hunden und Welpen?

Bei Hunden handelt es sich im Vergleich zu Welpen um die ausgewachsenen Tiere. Die Unterscheidung liegt vor allem in der Größe.

Hundebabys sind klein und müssen alles noch erlernen. Sie besitzen noch ihre ersten Zähne, welche kleiner sind. Diese Verlieren sie etwa nach einem halben Jahr.

Zudem befindet sich der Hund noch im Wachstum. Die Knochen wachsen, die Größe verändert sich und auch das Fell. Als Welpen tragen die Hunde oftmals ein weiches oder glattes Fell. In den ersten Wochen haben alle Hunde ein glattes Fell.

Dann entwickelt es sich je nach Rasse. Beagle Welpen haben beispielsweise ein glattes Fell und behandelten dieses auch. Wiederum haben Yorkshire Terrier Welpen ein wuscheliges Fell.

Die Jungtiere sind mit ihrem anderen Fellkleid oftmals noch gar zu erkennen zu welcher Rasse sie gehören.

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Während der Welpenphase entwickelt sich zudem das Wesen eines Hundes. In dieser Phase muss zudem die Erziehung stattfinden.

Ein weiterer Unterschied liegt im Verhalten. Ein Welpe ist stets sehr verspielt und wild. Besonders bei größeren Rassen wie Schäferhunden bekommt man das Gefühl, dass sie kaum zu bändigen sind und einen sehr hohen Energiebedarf haben.

Wohingegen ausgewachsene Hunde mit steigendem Alter immer ruhiger werden. Die Ruhephasen werden deutlich spürbar.

Die Unterschiede liegen also nicht nur im Aussehen, sondern auch im Wesen und im Verhalten. Wobei letzteres auch vom Halter beeinflusst werden kann.

Wann sind Hunde keine Welpen mehr?

Es lässt sich keine genaue Aussage treffen ab welchen Alter ein Hund nicht mehr zur Gruppe der Welpen gezählt wird.

Allgemein gilt jedoch, dass kleinere und mittlere Hunde schneller den Übertritt vom Welpen- ins Erwachsenenalter vollziehen.

Es gilt, dass sie zwischen dem 10. und 12. Lebensmonat als ausgewachsene Hunde angesehen werden. Das liegt vor allem daran, dass sie nun nicht mehr wachsen und langsam ihre Verspieltheit ablegen.

Bei größeren Rassen wiederum liegt der Eintritt in das Erwachsenenalter oftmals erst bei mindestens 18 Monaten. Erst dann beginnt ihr Wesen sich zu verändern.

Bis dahin haben sie jedoch eine wesentliche längere Lern- und Erziehungsphase vor sich. Als Welpen werden die Hunde jedoch in der Regel nur innerhalb der ersten drei bis vier Monate bezeichnet bis sie in ein neues Zuhause einziehen.

Dann gelten sie als Junghunde, welche nun in ihrer Lern- und Spielphase stecken. Erst dann erfolgt der eigentliche Eintritt in das Erwachsenenalter.

Was muss beim Übergang ins Erwachsenenalter beachtet werden?

Nun steht eine Futterumstellung an. Bereits ab einem halben Jahr kann eine Umstellung vorgenommen werden. Je nach Hersteller gibt es jedoch Unterschiede.

Nicht nur die Menge der Mahlzeiten verändert sich, sondern vor allem die Aufnahme von Nährstoffen muss angepasst werden.

Des Weiteren verändert sich auch das Spielverhalten. Die Spieleinheiten sollten nun zielgerichteter sein und vor allem dazu dienen, dass sich der Hund auspowern kann.

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