Der richtige Hund für Familien mit kleinen Kindern

Familienhund rennt mit Familie über die Wiese
Foto: alebloshka / depositphotos.com

Denken Sie über den Kauf eines Hundebabys nach? Dies ist wenig verwunderlich – immerhin ist der Hund immer noch unangefochten das Haustier Nummer 1 für Familien. Doch stellen sich viele Interessenten die Frage, welche Rasse die richtige Wahl für sie ist. Dies gilt vor allem dann, wenn kleine Kinder im gemeinsamen Haushalt legen. Diesbezüglich liefert Ihnen dieser Beitrag Antworten. Sie erfahren hier, welcher Hund die beste Wahl für Sie und Ihre Familie ist und worauf Sie bei der Anschaffung achten müssen.

Familienhunde im Überblick

Hunderassen gibt es viele. Dabei gilt zu bedenken, dass jede Gattung bestimmte Anforderungen an ihre Halter hat. Sie sollten sich im Vorfeld ausführlich über die Eigenschaften der Rasse informieren. Zu beachten ist hierbei unter anderem, wie viel Auslauf der Hund braucht. Wichtig ist dies vor allem dann, wenn Sie in einer Stadtwohnung leben.

Golden Retriever

Diese Rasse ist als besonders kinderfreundlich bekannt. Sie zeichnet sich durch einen anhänglichen, gehorsamen und treuen Charakter aus. Außerdem lernt der Hund schnell und gerne. Golden Retriever sind freundlich und lassen sich für Apportierspiele begeistert. Sie können sich mit den Jüngsten also nach Herzenslust austoben. Allerdings sollten Sie bedenken, dass diese Rasse viel Auslauf benötigt. Sie müssen mit ihm also lange Spaziergänge unternehmen. Begeben Sie sich mit Ihrer Familie aber häufig auf ausgedehnte Wanderungen, so ist der Golden Retriever hier gerne mit dabei.

Cavalier King Charles Spaniel

Beim Cavalier King Charles Spaniel handelt es sich um einen kleinen Hund. Er hat einen sanftmütigen Charakter und ist außerdem gehorsam, verspielt und freundlich. In einem Haushalt mit Kindern wird er sich also wohl fühlen. Auch im Freien hält sich das Tier gerne auf, wobei es seine Umgebung neugierig beschnuppert. Der Hund ist jedoch anhänglich und darf nicht den ganzen Tag über alleine sein. Dafür verbringt er mit seinen Herrchen gerne viel Zeit. Im Garten sollte er nicht gehalten werden, allerdings braucht der Spaniel trotzdem viel Auslauf. Zudem sollten Sie bedenken, dass das Tier verhältnismäßig viel haart und einer ausgiebigen Fellpflege bedarf.

Dalmatiner

Suchen Sie nach einem Hund, der sich leicht trainieren lässt, sind Sie mit einem Dalmatiner gut beraten. Er ist ein humorvoller Geselle, der freundlich und lebhaft wirkt. Aus diesem Grund ist er ein beliebter Familienhund. Für Anfänger und gemütliche Personen eignet er sich jedoch nicht. Übernimmt das Herrchen nämlich nicht die Führung, so schnappt sich der Dalmatiner schnell das Zepter. In der Erziehung des Hundes sind Bestimmtheit und Klarheit essenziell. Da die Rasse viel Energie mitbringt, braucht sie entsprechend viel Auslauf. Dies hat jedoch den Vorteil, dass der Hund für viele Spiele zu haben ist und gerne apportiert.

Beagle

Der Beagle ist ein abenteuerlustiger, herzlicher und sanftmütiger Hund. Ursprünglich wurde er als Spürhund eingesetzt. Auch heute noch erschnüffelt er gerne seine Umgebung. Außerdem ist die Rasse als sehr freundlich bekannt. Sie versteht sich in der Regel mit allen Menschen sehr gut. Ein geeigneter Wachhund ist der Beagle aufgrund dieser Eigenschaften nicht. In diesem Fall wären Sie mit einer anderen Rasse wie dem Schäferhund besser beraten. Sie müssen außerdem etwas mehr Zeit in die Fellpflege investieren. Des Weiteren sollten Sie sich darauf einstellen, dass der Beagle Befehle und Tricks nicht so schnell wie andere Hunde erlernt. Sie müssen hierbei ein wenig Geduld an den Tag legen. Dafür ist der Spürhund ein gemütlicher Geselle, der nicht gar so viel Auslauf wie die eingangs erwähnten Rassen braucht. Verbringt Ihre Familie also etwas mehr Zeit auf der Couch, sind Sie mit diesem Hund gut beraten.

Border Collie

Der Border Collie ist nicht nur freundlich, sondern auch äußerst intelligent. Daher können Sie ihn einfach und schnell erziehen. Trotzdem ist der Hund für Anfänger nicht die richtige Wahl. Sie müssen ihn nämlich ständig beschäftigen, damit er nicht auf „dumme Gedanken“ kommt. Sie sollten dem Border Collie also ausreichend Gelegenheit zum Austoben und Spielen bieten. Lange Wanderungen mit der Familie unternimmt der Hund gerne.

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