Das beste Welpenfutter erkennen – so gehts!

Gerade bei ganzen jungen Hunden ist es wichtig, dass Hundefutter viele NĂ€hrstoffe enthĂ€lt, welche die Tiere fĂŒr das Wachstum brauchen. Welpenfutter muss allerdings nicht nur gesund sein, sondern soll dem Welpen auch schmecken, seine ZĂ€hne schonen und möglichst leicht vertrĂ€glich sein. AbhĂ€ngig vom Alter des Hundes gibt es ganz bestimmte Kriterien, welche gutes Futter auszeichnen.

Warum sind spezielle Welpenfutter notwendig?

Die BedĂŒrfnisse sehr junger Hunde unterscheiden sich stark von denen erwachsener Tiere. Hundewelpen haben einen gĂ€nzlich anderen Energiebedarf. Nichtsdestotrotz dĂŒrfen junge Hunde nicht ĂŒberfĂŒttert werden, denn auch Welpen können dick werden.

Außerdem kann eine Überversorgung zu einem extrem schnellen Wachstum fĂŒhren, welches nicht gut fĂŒr die Knochen und Gelenke ist. Daraus resultierende Fehlbildungen können den Hund erheblich in seiner LebensqualitĂ€t einschrĂ€nken - und das weit ĂŒber das Welpenalter hinaus.

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich intensiv mit dem Thema WelpenernĂ€hrung zu beschĂ€ftigen. Hier gibt es ĂŒbrigens einen guten Ratgeber zum Kauf von Welpenfutter.

Hundewelpenfutter

Die richtige ErnÀhrung in den ersten paar Tagen bis Wochen

Wenn der Welpe gerade frisch vom ZĂŒchter kommt, dann sollte in den ersten Tagen nach der Ankunft das Futter gegeben werden, welches er bereits kennt.

Kommt das Tier aus dem Tierheim, sollte sich der neue Halter ebenfalls an den Empfehlungen des Tierheims orientieren. Fall das Welpenfutter trotzdem bereits zu Anfang gewechselt werden muss, dann sollte die Umstellung sehr langsam erfolgen.

In den ersten beiden Tagen wird ein Viertel des neuen Futters mit gut drei Vierteln des alten Futters vermischt. Zwischen dem dritten und sechsten Tag wird der Anteil des neuen Futters dann immer weiter gesteigert, bis der Welpe vollstÀndig mit dem neuen Welpenfutter ernÀhrt wird.

Auf diese Weise kann sich der empfindliche Verdauungstrakt des jungen Tieres an die Umstellung gewöhnen. Durchfall, Erbrechen und das Verweigern des Futters wird effektiv vermieden.

Diese Bedingungen muss gutes Welpenfutter unbedingt erfĂŒllen

Spezielle NĂ€hrstoffe sorgen dafĂŒr, dass der Welpe sich gut entwickelt und sich das KnochengerĂŒst nach und nach ausbilden kann. Mindestens enthalten sein sollten, neben hochwertigen Proteinen, vor allem gesunde Fette.

Fette sind in Welpenfutter wichtiger als in Nahrung fĂŒr große Hunde, da die Welpen mehr Energie benötigen. Mindestens 22 Prozent des Futters sollte aus Proteinen bestehen und 8 Prozent aus Fett.

Welpenfutter

Nassfutter ist fĂŒr Welpen besser geeignet als Trockenfutter, weil die jungen Tiere ausreichend mit FlĂŒssigkeit versorgt werden mĂŒssen. Welpen dehydrieren schneller als ausgewachsene Hunde.

Die enthaltenen NĂ€hrstoffe, wie Eiweiße und Kohlenhydrate, mĂŒssen leicht verdaulich sein. Werden diese nicht gut vom Organismus des Welpen aufgenommen, kann die gesamte Entwicklung negativ beeinflusst werden.

Eine ausreichende Menge an Vitaminen sorgt dafĂŒr, dass das Immunsystem gestĂ€rkt wird. Mineralien sind essenziell fĂŒr den Aufbau und die Entwicklung der Knochen.

Diese Stoffe gehören nicht ins Welpenfutter

Konservierungsstoffe, kĂŒnstliche Farbstoffe und andere Zusatzstoffe sollten in einem guten Welpenfutter nicht enthalten sein. NatĂŒrlich wird der Welpe von einem solchen Futter ebenfalls satt, sein Organismus wird durch die enthaltenen Inhaltsstoffe allerdings unnötig belastet.

Außerdem neigen die Tiere dazu, sich zu ĂŒberfressen, wenn die Futtermittel mit zu viel kĂŒnstlichen Geschmacksstoffen oder Zucker angereichert werden - dieser Effekt Ă€hnelt dem beim Menschen.

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