Bernhardiner Welpen – Welche Pflege sie wirklich benötigen!

Allgemeine Infos

Der Bernhardiner zählt zu den größten Hunderassen und hat ein sanftmütiges, freundliches Wesen.

Er ist ein Begleithund und eignet sich aufgrund seines harmonischen, gutmütigen Charakters perfekt als Familienhund.

Bernhardiner Welpen sind kinderlieb und benötigen eine liebevolle Erziehung. Sie sind nicht gern allein, da sie dann schnell depressiv werden.

Schnell kommt bei einem Bernhardiner aufgrund seines gutmütigen, sanften Wesens der Eindruck auf, dass er ganz ohne Erziehung auskommt. Das ist falsch.

Brauchen Berhardiner keine Erziehung?

Auch der Bernhardiner Welpe muss erzogen werden. Die Bernhardiner Welpen Erziehung sollte liebevoll und mit Feingefühl erfolgen.

Der Bernhardiner ist sensibel und lernt nicht durch Strafen. Sobald er ins Haus kommt, musst Du ihn in die Familie integrieren. So lernt er schnell das soziale Verhalten. Er sollte rechtzeitig das Laufen an der Leine lernen.

Bernhardiner sind lernfähig und können sich gut unterordnen. Suchspiele sind gut als Beschäftigung geeignet.

Bernhardiner in einer Wohnung

Hält sich der Bernhardiner auch in der Wohnung auf, solltest Du ihn von Anfang an beobachten. Um ihn stubenrein zu bekommen, solltest Du mit ihm ins Freie gehen, wenn er unruhig wird.

Der Bernhardiner ist nicht gern allein und kann deshalb schnell traurig und sogar depressiv werden . Hast Du nicht viel Zeit, solltest Du keinen Bernhardiner Welpen kaufen.

Bernhardiner Welpen

Das Erscheinungsbild des Bernhardiners

Mit seinem massigen Körper, dem gutmütigen Gesichtsausdruck und seinem langen, weiß-braunen Fell ist der Bernhardiner eine imposante Erscheinung.

Der Rüde erreicht eine Widerristhöhe bis zu 90 cm und ein Körpergewicht bis 85 kg. Er hat einen kräftigen Körper auf starken Beinen sowie eine herabhängende, kräftige Rute.

Der Hals ist kräftig, mit Kehl- und Halswamme. Der Kopf ist kräftig und breit mit einem breiten, eckigen Nasenschwamm und dreieckigen, hängenden Ohren. Typisch für den Bernhardiner ist der aufmerksame Gesichtsausdruck.

Bernhardiner Welpen sind anspruchsvoll in der Fellpflege. Das Fell ist lang und glatt anliegend mit viel Unterwolle. Es hat eine weiße Grundfarbe mit einer braunen Decke auf dem Rücken und einer dunklen Maske.

Die Ohren sind etwas dunkler. Weiße Abzeichen im Gesicht, an der Brust und an der Rute sowie eine weiße Halskrause sind im Zuchtstandard erwünscht. Typisch sind leichte Falten über den nussbraunen Augen, die den Berhardiner sympathisch erscheinen lassen.

Der Bernhardiner - sympathisch und gutmütig

Möchtest Du einen Bernhardiner Welpen kaufen, entscheidest Du Dich für einen treuen, liebevollen Zeitgenossen. Du solltest Dir allerdings überlegen, ob Du genügend Zeit für den Bernhardiner Welpen hast. Denke daran, dass er nicht sehr gern allein ist.

Er hat einen liebevollen, sanftmütigen Charakter. Er fühlt sich in einer Familie mit Kindern wohl. Der Bernhardiner ist kinderlieb und lässt sich von Kindern nicht aus der Ruhe bringen.

Bernhardiner und Kinder

Bei der Erziehung von Bernhardiner Welpen  sollten Kinder lernen, dass der Bernhardiner liebevoll behandelt werden sollte, denn er ist anhänglich und treu.

Er ist ein intelligenter Hund mit einem ausgeglichenen Temperament und hat einen ausgeprägten Schutzinstinkt.

Bernhardiner Welpen lassen sich leicht erziehen und kommen auch gut mit anderen Hunden aus. Trotz seiner behäbigen Erscheinung kann der Bernhardiner lebhaft sein.

Er ist nicht aggressiv und völlig unaufdringlich. Ursprünglich als Rettungshund verwendet, ist der Bernhardiner selbstlos und opferbereit.

Bernhardiner Welpen

Kleiner historischer Rückblick

Der Bernhardiner hat seinen Ursprung in der Schweiz und stammt von römischen Kampfhunden, den Molossern, ab. Vermutlich gelangten die Molosser vor mehr als 2.000 Jahren mit Cäsars Streittruppen in die Schweizer Bergwelt.

Mönche im Hospiz St. Bernhard begannen im 17. Jahrhundert mit der Zucht der Bernhardiner und verwendeten sie als Rettungshunde.

Aufgrund ihres hervorragenden Orientierungs- und Geruchssinns waren die Bernhardiner in der Lage, Lawinenopfer und verirrte Reisende unter schwierigen Bedingungen aufzuspüren.

Wer ist Barry?

Im 19. Jahrhundert hat Barry als Vertreter der Rasse mehr als 40 Menschen vor dem Erfrieren bewahrt. Der Bernhardiner ist seit 1887 in der Schweiz offiziell als Hunderasse anerkannt.

Die Bernhardiner, die für ihre spektakulären Rettungsaktionen im 19. Jahrhundert bekannt sind, können mit den heutigen Bernhardinern nicht mehr verglichen werden.

Sie waren zierlicher und hatten ein geringeres Körpergewicht. Aufgrund ihres massigen Körperbaus und des hohen Körpergewichts eignen sich die Bernhardiner heute nicht mehr als Rettungshunde.

Bernhardiner Welpen

Was Du über Bernhardiner Welpen wissen solltest

  • Die Bernhardiner-Hündin bekommt pro Wurf sechs bis zehn Welpen. Die Trächtigkeitsdauer der Hündin liegt im Schnitt bei 63 Tagen.
  • Bernhardiner Welpen haben bei der Geburt ein Gewicht von etwa 700 Gramm und eine Größe von ungefähr 20 Zentimetern. Bereits im Alter von fünf Wochen hat sich das Gewicht des Bernhardiner Welpen etwa verzehnfacht.
  • Im Alter von zehn Wochen erreichen die Bernhardiner Welpen etwa das Zwanzigfache ihres Geburtsgewichts. Ab diesem Alter verlangsamen sich Wachstum und Gewichtszunahme. 
  • Seine endgültige Größe erreicht der Bernhardiner im Alter von 24 Monaten. Er wächst im zweiten Lebensjahr nur noch langsam. Mit der richtigen Bernhardiner Welpen Ernährung sorgst Du dafür, dass der Welpe alles für Wachstum und Entwicklung bekommt.
  • Die Bernhardiner Welpen sind familienfreundlich. Das Zittern der Welpen, was vorrangig bei kleineren Hunderassen zu beobachten ist, tritt bei den Bernhardiner Welpen kaum auf. Es ist ein Ausdruck von Angst oder nervlicher Anspannung.
Bernhardiner Welpen

Die richtige Ernährung für Bernhardiner Welpen

Die Lebenserwartung des Bernhardiners liegt bei 9 bis 11 Jahren. Damit er dieses Alter erreichen kann, kommt es auf die richtige Bernhardiner Welpen Ernährung an.

Die beachtliche Größe des Bernhardiners mag dazu verleiten, dem Bernhardiner Welpen größere Mengen zu füttern.

Das ist falsch, denn ein Zuviel an Futter belastet Herz und Gelenke. Der Hund sollte schlank bleiben. Er benötigt eine abwechslungsreiche Ernährung mit Kalzium, Phosphor und vielen Vitaminen. 

Der Bernhardiner Welpe braucht etwa vier kleinere Mahlzeiten am Tag. Auf die Ernährung für erwachsene Hunde kannst Du ab einem Alter von zwölf Monaten umstellen.

Die biologisch-artgerechte Rohfleischfütterung (BARF) ist geeignet. Der Hund bekommt neben Rohfleisch auch Gemüse, Reis und Eier.

Er sollte keine Kartoffeln und kein Getreide bekommen, da das  bei großen Hunderassen häufig zu zu Magendrehungen führt. Einen erwachsenen Bernhardiner solltest Du etwa dreimal am Tag füttern. Nach der Mahlzeit sollte sich der Hund nur wenig bewegen.

Bernhardiner Welpen

Was Du bei der Ernährung sonst noch beachten solltest

Bernhardiner Welpen können spezielles Trockenfutter oder Nassfutter für Welpen erhalten. Dieses Futter ist auf das Milchgebiss ausgelegt. Trockenfutter hat kleinere Kroketten.

Trockenfutter kannst Du in Wasser einweichen, da es der Welpe dann besser aufnehmen und verdauen kann. Du solltest immer genügend Wasser bereitstellen.

Eine Mahlzeit sollte so groß sein, dass sie der Welpe innerhalb von 20 Minuten auffressen kann. Beim zu erwartenden Erwachsenengewicht solltest Du Dich am Gewicht des gleichgeschlechtlichen Elternteils orientieren.

Ein seriöser Züchter wird Dich gerne dazu beraten. Für die Größe der Mahlzeiten kannst Du Dich an folgenden Anhaltspunkten orientieren:

  • Gewicht von 10 kg - etwa 450 Gramm Futter am Tag
  • Gewicht von 45 kg - etwa 800 Gramm Futter am Tag
  • Gewicht von 65 kg - etwa 1.800 Gramm Futter am Tag

Wie viel Dein Bernhardiner Welpe tatsächlich benötigt, hängt von seinen körperlichen Aktivitäten ab.

Bernhardiner Welpen

Auf die Bewegung kommt es an

Der majestätische Riese mag zwar behäbig erscheinen, doch benötigt er mehr Bewegung, als Du denkst. Er ist nicht so agil wie ein Jagdhund, doch liebt er lange, ausgedehnte Spaziergänge.

Für Agility und verschiedene andere Hundesportarten sind Bernhardiner Welpen nicht geeignet, da die Gelenke zu stark beansprucht werden.

Schon mit einem Bernhardiner Welpen im Alter von acht Wochen solltest Du täglich etwa 20 Minuten spazieren gehen.

Spazieren gehen

Die Zeit kannst Du langsam steigern. Spaziergänge sind wichtig, da sonst Muskeln und Sehnen verkümmern können. An das Treppensteigen kannst Du den Bernhardiner Welpen gewöhnen, wenn er etwa drei Monate alt ist.

Der Bernhardiner fühlt sich auf einem Grundstück mit Garten wohl, da er dann genügend Auslauf hat. Neben Spaziergängen ist das Obedience-Training eine geeignete Aktivität für den Bernhardiner.

Der Hund lernt Teamarbeit mit seinem Besitzer und muss bei diesem Gehorsamstraining auf verschiedene Kommandos reagieren.

Bernhardiner Welpen

Worauf es bei der Bernhardiner Welpen Erziehung ankommt

Schnell kommt bei einem Bernhardiner aufgrund seines gutmütigen, sanften Wesens der Eindruck auf, dass er ganz ohne Erziehung auskommt. Das ist falsch.

Auch der Bernhardiner Welpe muss erzogen werden. Die Bernhardiner Welpen Erziehung sollte liebevoll und mit Feingefühl erfolgen. Der Bernhardiner ist sensibel und lernt nicht durch Strafen. Der Welpe sollte, wenn er ins Haus kommt, in die Familie integriert werden.

Ist die Erziehung Deines Welpen ein Albtraum?

  • Er will einfach nicht stubenrein werden?
  • Er springt jeden und alles an?
  • Er zieht permanent an der Leine?

Kein Problem mit unserem Praxis nahen und interaktiven Online-Training! Hier lernst Du harmonisch und ohne Gewalt in kurzer Zeit aus Deinem Welpen einen Traumhund zu machen. 

So lernt er schnell das soziale Verhalten. Er sollte rechtzeitig das Laufen an der Leine lernen. Bernhardiner sind lernfähig und können sich gut unterordnen. Suchspiele sind gut als Beschäftigung geeignet.

Hält sich der Bernhardiner auch in der Wohnung auf, solltest Du ihn von Anfang an beobachten. Um ihn stubenrein zu bekommen, solltest Du mit ihm ins Freie gehen, wenn er unruhig wird.

Der Bernhardiner ist nicht gern allein, da er dann schnell traurig und sogar depressiv werden kann. Hast Du nicht viel Zeit, solltest Du keinen Bernhardiner Welpen kaufen.

Bernhardiner Welpen

Was Du beim Kauf beachten solltest

Einen Bernhardiner Welpen  solltest Du grundsätzlich nur beim Züchter kaufen. Tiere, die über Kleinanzeigen gehandelt werden, sind oft nicht reinrassig.

Leider sind die Elterntiere oft überzüchtet. Häufig leiden diese Tiere an verschiedenen Erkrankungen wie Hüftdysplasie, Epilepsie oder sogar Krebs. Diese Hunde werden zu teuer bezahlt.

Beim Züchter liegt der Preis für einen Bernhardiner Welpen bei 1.000 Euro und mehr. Einen seriösen Züchter erkennst Du daran, dass Du das Pedigree des Hundes über mehrere Generationen verfolgen kannst.

Ein seriöser Züchter legt Wert darauf, dass seine Bernhardiner Welpen in verantwortungsvolle Hände kommen. Er wird Dir einige Fragen stellen, was Du Deinem Welpen bieten kannst. Du solltest den Züchter über bereits erfolgte Impfungen, Wurmkur und Krankheiten befragen.

Der Züchter wird Dir auch gern einen Ernährungsplan für die richtige Bernhardiner Welpen Ernährung in den ersten Wochen und Monaten mitgeben. Du solltest Dir auch die übrigen Tiere seiner Zucht zeigen lassen.

Bernhardiner Welpen im Vergleich mit anderen Hundewelpen

Das Naturell der Bernhardiner Welpen ist sanfter und ruhiger als von Schäferhund Welpen. In der Größe sind die Bernhardiner Welpen vergleichbar mit Weimaraner Welpen, doch legen die Bernhardiner Welpen in den ersten Lebenswochen deutlich schneller an Gewicht zu. 

Diese Hundewelpen verlangen nach einer aufwendigeren Fellpflege als Rottweiler Welpen oder Weimaraner Welpen. 

So wie andere große Hunderassen, beispielsweise Rottweiler, Weimaraner oder Schweizer Sennenhunde, neigen die Bernhardiner zur Hüftdysplasie.

Da der er ein großes Körpergewicht hat, solltest Du darauf achten, dass die Gelenke nicht zu stark beansprucht werden.

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