Appenzeller Sennenhund Welpen – Was Du unbedingt wissen solltest!

Der Appenzeller Sennenhund stammt ursprünglich aus der Schweiz und war dort lange Jahre ein Bauernhund.

Der Appenzeller ist einer der kleineren Schweizer Sennenhund-Rassen. Er wurde hauptsächlich als Wachhund für Haus- und Hof eingesetzt oder auch schon mal vor einen kleinen Karren gespannt.

Seine Lieblingsarbeit jedoch war und ist das Treiben von Vieh. Musste eine Herde Kühe in den Bergen und Tälern von einer Wiese auf die nächste getrieben werden, war der Appenzeller mit Spaß und Konzentration bei der Sache. Er sorgte dafür, dass keines der Tiere verloren ging oder zurückfiel.

Am Anfang waren die Schweizer Sennenhunde eine einzige, große Hundefamilie. Sie alle haben eine starke Bindung zu ihrer Familie, sind sehr wachsam, anhänglich und treu zu ihren Menschen und fremden Menschen gegenüber erst einmal vorsichtig.

Vor ungefähr 100 Jahren wurden die große Familie der Sennenhunde dann nach Größe ausgesucht und in vier verschiedene Rassen aufgeteilt: der Entlebucher, der Appenzeller, der Berner Sennenhund und der Große Schweizer Sennenhund.

Hier ist der Entlebucher der kleinste Vertreter und der Große Schweizer Sennenhund der größte Vertreter der Sennenhunde.

Allgemeine Beschreibung

Der Appenzeller Sennenhund ist ein Hund mittlerer Größe. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von 52 cm bis 56 cm hoch, Hündinnen zwischen 50 cm und 54 cm.

Das Gewicht ist, anders als die Größe, im Zucht-Standard nicht festgelegt, das heißt, es wurde nicht bestimmt, wie viel ein Appenzeller wiegen darf.

Das Gewicht liegt aber meistens zwischen 22 Kilo und 35 Kilo. Der Körper des Appenzeller ist sehr muskulös und wirkt fast viereckig.

Er hat eine längliche Schnauze, anliegende spitze Ohren und einen eingeringelten Schwanz - die sogenannte Posthorn-Rute - die über dem Rücken getragen wird.

Die Appenzeller Sennenhunde können bis zu 8 Jahre alt werden. Bei gesunder Haltung und guter Pflege können sie auch schon das 12. Lebensjahr erreichen.

Sie haben pflegeleichtes, glattes und kurzes Fell mit Unterwolle. Das Fell der Appenzeller ist dreifarbig: schwarz- braun mit weißen Abzeichen. In der Zucht gibt es ganz klare Regeln, wo diese weißen Stellen bei einem Appenzeller sein dürfen und wie groß sie sein dürfen.

Appenzeller Sennenhund Welpen

Charakter und Wesensart

Der Appenzeller ist ein pfiffiger, temperamentvoller und liebenswerter Hund. Er ist sehr auf seine Familie und sein Zuhause geprägt. Kindern ist er ein lustiger und treuer Freund.

Ein Appenzeller ist aber nicht nur ein "Clown" , im Notfall wird er seine Familie und sein Heim ohne jede Furcht verteidigen.

Er ist ein sehr wachsamer Hund und zeigt dies auch durch häufiges Bellen an. Er ist aber kein "Kläffer". Die hohe Stimme des Appenzellers ist typisch für die Rasse.

Der Appenzeller ist sportlich, schnell und wendig. Mit diesen Hunden kann man alle Arten von Hundesport machen, von Agility bis hin zum Dog-Dance, dem "Hundetanz". Nur für die Jagd sollte er nicht verwendet werden.

Für wen sind Appenzeller Sennenhund Welpen geeignet?

Appenzeller Sennenhund Welpen fühlen sich auf dem Land oder in einem Haus mit Grundstück, auf dem sie herumtollen können, am wohlsten.

Sie sind nicht für ein Leben in kleinen Wohnungen in der Großstadt gemacht. 

Ein Appenzeller ist ein Hund für sportliche Menschen, die sich gerne bewegen. Ein Leben auf dem Sofa ist nichts für einen Appenzeller. Er braucht Bewegung, eine Aufgabe - zum Beispiel Agility - und dies täglich.

Appenzeller Sennenhund Welpen - Allgemeines über Geburt, Haltung und Erziehung

Obwohl der Appenzeller Sennenhund seine Liebhaber gefunden hat, gibt es hier in Deutschland immer noch sehr wenige Züchter dieser tollen Hunderasse.

Wenn Du Dir einen Appenzeller Sennenhund Welpen kaufen möchtest, solltest Du Dich sich frühzeitig mit einem Züchter in Verbindung setzen.

Wurfgröße und Wachstum

Im Durchschnitt werden in einem Wurf sechs Welpen geboren. Natürlich können auch kleinere oder größere Würfe vorkommen.

Bei der Geburt wiegen die kleinen Appenzeller im Durchschnitt zwischen 350 Gramm und 400 Gramm. Die kleinen wachsen sehr schnell, innerhalb der ersten Woche haben sie ihr Geburtsgewicht bereits verdoppelt.

Mit einem Jahr sind die Kleinen körperlich ausgewachsen. Bei mittleren, wie den Appenzeller Sennenhund Welpen und großen Rassen sagt man, dass die geistige Entwicklung - also vom Kind zum Erwachsenen - erst mit circa 3 Jahren abgeschlossen ist.

Warum zittern Welpen?

Vielleicht hast Du bei einem Welpen schon einmal beobachtet, dass er zittert. In der Regel kommt das recht häufig vor und ist auch nichts Gefährliches.

Welpen zittern zum Beispiel im Schlaf, wenn sie Erlebtes im Traum verarbeiten. Sie fangen auch an zu zittern, wenn sie unsicher sind und ihnen eine neue Situation Angst macht.

Ein Welpe trifft als Beispiel das erste Mal auf einen für ihn fremden, ausgewachsenen Hund. Der Kleine kann nicht abschätzen, ob der große Hund Freund oder Feind ist und er beginnt vor Aufregung zu zittern.

Zu guter Letzt ein ganz einfacher Grund für das zittern: ihnen ist einfach zu kalt. Wenn der Welpe gut frisst und trinkt, munter und aufmerksam ist, keinen Durchfall, Fieber oder Erbrechen zeigt, muss man sich über das Zittern keine Sorgen machen.

Appenzeller Sennenhund

Appenzeller Sennenhund beim Spielen - Foto: nikola31 / depositphotos.com

Die Ernährung des Welpen

So ein kleiner Welpenmagen ist noch recht empfindlich. Wenn Du Dir einen Appenzeller Sennenhund Welpen kaufen möchtest, solltest daher am Anfang das Welpenfutter füttern, welches Dein Welpe vom Züchter her gewohnt ist.

Bekommt er sofort ein neues Futter, kann das zu schlimmem Durchfall führen. Später kannst Du, wenn Du das Futter vom Züchter nicht magst langsam auf eine neue Sorte umstellen.

Dazu wird über etliche Tage das alte Futter mit dem neuen vermischt, bis Du schließlich nur noch das neue Futter im Napf hast.

Mit dieser langsamen Umstellung kann sich der Magen des Welpen gut an die Umstellung gewöhnen.

Wie oft muss gefüttert werden?

Gefüttert werden sollte eine Welpe 3x täglich. Man muss bei einem Appenzeller Sennenhund Welpen beachten, dass der kleine Magen kann noch nicht die ganze Menge Futter, die er pro Tag benötigt, auf einmal aufnehmen kann.

Erkundige Dich auch beim Züchter, ob er das Trockenfutter vor der Fütterung eingeweicht und daraus eine Art Brei gemacht hat.

Falls ja, solltest Du es so beibehalten. Wiege die Menge, die Appenzeller Sennenhund Welpen bekommen pro Tag bekommen müssen ab.

Diese Menge teilst Du durch drei und verfütterst jeweils ein Drittel morgens, mittags und abends. Sorge auf dafür, dass Dein Welpe immer frisches Wasser hat.

Was darf ein Welpe fressen und was ist schädlich für ihn?

Gerne kannst Du Deinem Welpen kleine Mengen an Quark, Hüttenkäse, Natur-Joghurt und Obst und Gemüse anbieten.

Äpfel, Birnen, Bananen, Salatgurke und sogar Wassermelone werden von kleinen wie großen Hunden gerne genommen und sind gesund für sie. Auch alle Fleischsorten schmecken den Kleinen sehr gut.

Nicht fressen dürfen Appenzeller Sennenhund Welpen stark gewürzte Lebensmittel, rohes Schweinefleisch und fette Speisen und wegen des Zuckers Süßigkeiten aller Art.

Ebenso dürfen sie auch im erwachsenen Alter keine gekochten Hühnerknochen fressen. Die gekochten Hühnerknochen splittern sehr stark und können die Speiseröhre, den Magen und den Darm verletzen.

Giftig für Hunde sind Weintrauben und Rosinen - sie können bei Hunden zum totalen Nierenversagen führen, schon kleine Mengen an Schokolade oder Kakao, Avocado, Alkohol, Erbsen und Bohnen, Zwiebeln und Tomaten.

Wie lange soll ich Welpenfutter geben?

Gefüttert wird anfangs mit speziellem Welpenfutter. Normalerweise wird das Welpenfutter bis zum 6. Monat gegeben und dann langsam auf Juniorfutter umgestellt.

Ab dem 1. Lebensjahr kann dann Trockenfutter für erwachsene Hunde gefüttert werden. Jeder dieser Sorten - Welpen-, Junior- und das sogenannte Adultfutter für erwachsene Hunde - ist genau darauf abgestimmt, was der Hund für ein gesundes Wachstum braucht.

Wieviel Bewegung brauchen Appenzeller Sennenhund Welpen?

Die Knochen, Sehnen, Bänder und Muskeln eines Appenzeller Sennenhund Welpen sind noch weich und nicht sehr stabil.

Eine Faustregel besagt deshalb, dass man höchsten 5 Minuten pro Lebensmonat Gassi gehen sollte. Wenn Dein Welpe also 10 Wochen alt ist, darf er maximal 10 Minuten am Stück Gassigehen.

Ist die Erziehung Deines Welpen ein Albtraum?

  • Er will einfach nicht stubenrein werden?
  • Er springt jeden und alles an?
  • Er zieht permanent an der Leine?

Kein Problem mit unserem Praxis nahen und interaktiven Online-Training! Hier lernst Du harmonisch und ohne Gewalt in kurzer Zeit aus Deinem Welpen einen Traumhund zu machen. 

Appenzeller Sennenhund Welpen - Erziehung


Für die Erziehung eines Appenzeller Sennenhund Welpens solltest Du einiges beachten. Am besten beginnt man schon in den ersten Wochen, spielerisch, sanft aber dennoch konsequent. Bei der Appenzeller Sennenhund Welpen Erziehung ist vor allem eines gefragt: sehr viel Zeit und sehr viel Geduld.
Ganz wichtig, noch bevor der Welpe Kommandos wie Sitz oder Platz lernt, ist der Aufbau der Bindung zwischen Dir und Deinem Welpen. Vertraut Dir Dein Welpe, ist der Rest der Erziehung kein Problem mehr.

Was muss ich beim Kauf eines Appenzeller Sennenhund Welpen beachten?

Um einen möglichst gesunden Appenzeller Sennenhund Welpen zu bekommen, schau Dich bitte bei einem guten und eingetragenen Züchter nach Deinem neuen Familienmitglied um.

Bei einem Züchter sind die Welpen zwar teurer - Appenzeller Sennenhund Welpen kosten ab 1000 Euro aufwärts.

Aber bei einem Hund von einem Züchter kannst Du sicher sein, dass die Welpen gut aufgezogen wurden, gesund sind und es auch den Elterntieren gut geht.

Bitte kaufe keinen Billig-Welpen bei einem sogenannten Hobbyzüchter oder Vermehrer. Damit unterstützt Du großes Tierleid und das Geld, welches Du beim Kauf sparst, musst Du vielleicht doppelt und dreifach beim Tierarzt ausgeben, weil Dein Welpe krank ist.

Im Internet findest Du Listen mit eingetragenen Appenzeller Sennenhund-Züchtern in Deiner Nähe.

Appenzeller Sennenhund Welpen sind mittelgroße, temperamentvolle und pfiffige Hunde. Genau wie ein Border Collie Welpe möchten sie beschäftigt und gefordert werden.

Ein Leben nur auf dem Sofa und in der Wohnung ist nichts für sie. Wie auch der Deutsche Boxer sind sie in der Wohnung zwar ruhige Mitbewohner, doch sind sie wachsam und müssen sich draußen austoben können.

Wie der Australien Shepherd und der Sheltie eignen sie sich hervorragend für Agility-Hundesport.

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